Was ist Speed-Reading?

Mit diesem Begriff wird die Technik des Schnelllesens bezeichnet, die in den 50er Jahren erstmals an Universitäten unterrichtet wurde. Dabei geht es darum Texte viel schneller lesen zu können, als das normalerweise gelingt. Mit dem Speed-Reading ist es möglich die normale Lesegeschwindigkeit eines Menschen zu verdoppeln oder zu verdreifachen und im Alltag und im Beruf sehr viel Zeit einzusparen. E-Mails, Anleitungen, Berichte, Dossiers und alles was im Beruf noch so über den Tisch geht, können damit in einem Bruchteil der Zeit bewältigt werden, die man vorher benötigte. Während die normale Lesegeschwindigkeit in etwa 240 Wörter pro Minute beträgt, erreichen geübte Speed-Reader problemlos Geschwindigkeiten von 400 bis 800 Wörtern pro Minute.

 

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Manche Profis der Technik werden sogar noch viel schneller und lesen ganze Romane in weniger als einer Stunde! Hier geht es dann um Geschwindigkeiten zwischen 2000 und 4000 Wörtern pro Minute.

Was ist Speed Reading

Das ist Michael. Leider hat er sehr viel zu lesen und dadurch keine Zeit für die wichtigen Dinge. Michael sollte sich mal über Speed-Reading erkundigen…

Die gute Nachricht: Das Schnelllesen kann jeder erlernen! Zwar sind einige Menschen von Natur aus so begabt, dass sie besonders schnell lesen können, doch die meisten Menschen können das nur mit dem Erlernen der Speed-Reading-Technik erreichen. Selbst Menschen, für die das Lesen zuvor eine langwierige Qual war, erreichen durch Speed-Reading erstaunliche Geschwindigkeiten. Die Technik erlernen, kann man am besten in einem Speed-Reading-Seminar mit anderen Teilnehmern. So wird professionelles Wissen vermittelt und gleichzeitig der Ehrgeiz geweckt so gut wie die anderen Teilnehmer zu sein.

Vom Speed-Reading kann jeder profitieren. Und nützlich ist es vor allem im Beruf, denn dort muss heutzutage immer mehr Text in immer weniger Zeit bewältigt werden. Das genussvolle, langsame Lesen, hebt man sich dann einfach für den Feierabend auf!

Inhaltsverzeichnis:

 

Welche Vorteile hat Speed Reading?

Die vielen Vorteile des Speed-Reading liegen auf der Hand. Wer schneller lesen kann, als andere, ist in der Lage Zeit zu sparen und andere Aufgaben in der Zeit zu erledigen, die sonst an das Lesen verschwendet worden wären. Man wird durch das Speed-Reading also in jedem Fall effektiver. Dies ist vor allem auf Arbeit nützlich, aber natürlich auch für Studenten und Menschen, die sich privat gern weiterbilden möchten. Denn mit Speed-Reading wird ein viel größeres Volumen an Informationen zu einem bestimmten Thema in sehr kurzer Zeit bewältigt. So kann man sich auch kurzfristig und spontan einmal in ein Thema einlesen: etwa vor einer wichtigen Konferenz, vor einer Vorlesung oder einer Podiumsdiskussion.

Hier enden die Vorteile des Speed-Reading aber noch lange nicht. Wer Speed-Reading anwendet:

  • behält mehr von dem gelesenen Text
  • vermeidet es schon kurz nach dem Lesen das Meiste wieder vergessen zu haben
  • liest viel schneller
  • liest konzentrierter und schweift gedanklich nicht ab
  • schläft beim Lesen nicht ein oder ermüdet dabei

Es mag abwegig klingen, doch mit dem Speed-Reading kann man sich tatsächlich mehr von einem Text merken, als beim langsamen Lesen. Das Kurzzeitgedächtnis sortiert Informationen normalerweise nämlich sehr schnell wieder aus, oft innerhalb weniger Sekunden. Und manche Menschen lesen so langsam, dass sie am Ende eines Satzes schon den Anfang wieder vergessen haben. Das kann mit Speed-Reading nicht passieren. Man liest seinem Kurzzeitgedächtnis im wahrsten Sinne des Wortes voraus.

Auch nützlich am Speed-Reading: Wer wenig Zeit hat einen langen Text zu lesen, kann das sogenannte „Scimming“ anwenden. Hier wird in großer Geschwindigkeit der Text einmal überlesen, um die wirklich wichtigen Passagen zu finden. Diese können dann in Ruhe und mit maximaler Konzentration gelesen werden.

Für wen ist Speed Reading sinnvoll?

Manche Menschen betreiben das Speed-Reading als Hobby und treten in ehrgeizigen Wettbewerben um den Titel des Speed-Reading-Champions an. Es wird heiß diskutiert, wie die Regeln solcher Wettbewerbe ausgestaltet sein sollten und wer nun tatsächlich Champion ist. Andere sind einfach fasziniert von der Idee des Speed-Reading und neugierig es einmal selbst auszuprobieren. So auch der Filmemacher Woody Allen, der einst einen Speed-Reading-Kurs belegte und anschließend den 1500-seitigen Wälzer „Krieg und Frieden“ in zwanzig Minuten las. Er konnte anschließend sagen, dass die Handlung sich irgendwie um Russland drehte.

Wer Speed-Reading sinnvoll nutzen möchte, wird aber nicht solche Lesegeschwindigkeiten für das Lesen von Romanen benötigen. Dafür nimmt man sich lieber etwas Zeit – es heißt ja nicht umsonst „Frei“zeit. Das Speed-Reading ist vor allem dort am sinnvollsten, wo Menschen verpflichtet sind viel zu lesen und nur wenig Zeit dafür haben. Im Endeffekt also in der beruflichen Sphäre und überall da, wo gelernt wird. Angestellte, Chefs, Selbstständige und Studenten sind die Menschen, welche vom Speed-Reading am meisten profitieren können.

Überall, wo täglich eine Flut von Texten anfällt, die gelesen werden müssen, ist das Speed-Reading eine ungemein nützliche und wichtige Technik. Es ist nicht einmal nötig den Text durch das Speed-Reading zu hundert Prozent zu verstehen. In den meisten Fällen geht es ausschließlich darum sich einen Überblick zu verschaffen und die wichtigsten Informationen herausfiltern zu können. Wendet man für solche Texte normales langsames Lesen an, dann sammelt man zwangsläufig Informationsmüll an, den man überhaupt nicht benötigt – und der Zeit frisst, die man gar nicht hat. Das Speed-Reading erlaubt es dagegen in wenig Zeit alles wichtige zu erfassen und dann die unerlässlichen Passagen gründlich zu studieren. Im Beruf und an der Uni. Nicht umsonst wurden die ersten Speed-Reading-Kurse an Universitäten gelehrt. Heute ist das Speed-Reading aus diesem Grunde, aber auch bei sehr vielen Berufstätigen immer gefragter.

Michael hat nun den riesigen Aktenberg durchgelesen - Dank Speed Reading kann er sich jetzt "wichtigen" Dingen zuwenden

Michael hat nun den riesigen Aktenberg durchgelesen – Dank Speed Reading kann er sich jetzt „wichtigen“ Dingen zuwenden

 

Warum funktioniert das Speed Reading?

Man kennt das: Im Büro ist man sowieso schon unter Zeitdruck und dann kommt noch zusätzlich hinzu, dass man, bevor man zu arbeiten anfangen kann, eine Menge dafür lesen muss. Anleitungen, Vorlagen, Formulare, Erklärungstexte – all das nimmt viel Zeit in Anspruch. Was man dagegen tun kann? Speed Reading kann die Lösung hierfür sein. Doch die Frage sei erlaubt: Warum funktioniert dieses blitzschnelle Überfliegen und Behalten von Texten?

Alles eine Frage der Neurologie

Manche Menschen lesen von Haus aus bereits sehr schnell, andere sind im wahrsten Sinne des Wortes Überflieger. Letzteres sind zumeist die sogenannten Speed Reader. In den von ihnen besuchten Kurse, die jeder besuchen kann, der zum Lesen imstande ist, hat man festgestellt: Man behält mehr von dem Inhalt eines Textes, wenn man ihn zweimal in 10 Minuten schnell durchliest als nur einmal langsam in der gleichen Zeit.

→ Daran ist unser Gehirn „Schuld“. Denn dort werden alle Informationen in einem sogenannten Wissensnetz gespeichert. Diesen Begriff hat Frederic Vester erschaffen. Er war der Wegbereiter des Vernetzten Denkens.

Deshalb ist es so, dass das vorhandene Wissensnetz umso dichter ist, je mehr eine Person etwas über ein bestimmtes, zuvor gehörtes oder gelesenes Thema weiß. So hat man zu jedem Bereich ein eigenes Wissensnetz. Diese sind selbstverständlich nicht alle gleichzeitig aktiv, sondern werden dann geschalten, wenn sie benötigt werden. Das geschieht nicht, wenn sie lange nicht benutzt worden sind. Dann werden diese Gespanne von neuerem Wissen überlagert.

So kann man diese Ergebnisse auf das Lesen übertragen

Wenn man etwas für eine Hausarbeit oder eine Prüfung liest, dann werden diese neuen Informationen kein neues Wissensnetz erschaffen, sondern in ein bereits Bestehendes eingebettet. Durch das sogenannte Scimming wird das Netz, das bereits im Gehirn angelegt ist, aktiviert.

  • Scimming meint, einen vorliegenden Text in einer sehr hohen Geschwindigkeit zu überfliegen. Hierbei spielt auch das Bewusstsein und das Unterbewusstsein eine große Rolle. Denn nicht alle Informationen können auf die Schnelle komplett bewusst wahrgenommen werden. Vielmehr werden aufgrund bestimmter Schlüsselwörter Wissensnetze in den Arealen des Gehirns auf „An“ gestellt. Das geschieht beim ersten Lesedurchgang.

Dadurch, dass man viele Bereiche nun bereits vorbereitet hat, fällt einem das zweite Lesen nicht mehr derart schwer – es wird sehr viel mehr in das Gedächtnis aufgenommen.

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Oft funktioniert das Scimming nicht

Vor allem bei Personen, die unter Druck etwas lesen müssen, ist das erfolgreiche Scimming oft nicht möglich. So muss man einen Text in vielen Fällen bereits nach dem ersten, spätestens nach dem zweiten Durchlesen komplett verstehen. Ist dies nicht der Fall, kommt der vorgefertigte Arbeitsplan durcheinander oder Ähnliches. Wenn man aber nach dieser kurzen Phase nicht das Gefühl hat, den Text verstanden zu haben, gibt man frustriert auf. Daraufhin werden im Gehirn auch keine neuen Informationen aufgenommen. Des Rätsels Lösung ist, sich die Zeit zu nehmen, ruhig zu scimmen und damit auch dem Geist die Spanne zu lassen, unterschiedliche Hirnareale miteinander zu verknüpfen.

Wie kann ich Speed Reading lernen?

Wer jetzt unbedingt das Speed-Reading erlernen möchte, um Zeit zu sparen, effektiver zu werden und zielgerichteter zu lesen, der benötigt eine Anleitung. Das Speed-Reading kann man sich nämlich nicht einfach durch besonders häufiges Lesen aneignen. Dazu sind ganz bestimmte Techniken nötig, die man Erlernen muss. Die ersten Kurse zum Speed-Reading wurden in den 50er Jahren von der Erfinderin der Technik, Evelyn Wood, gegeben. Sie war Lehrerin und als Studentin von einem Professor beeindruckt gewesen, der von Natur aus Speed-Reader war. Sie forschte lange am Geheimnis des Speed-Reading und erlernte es schließlich selbst. Die Erkenntnisse, die sie nach jahrelangen Bemühungen zusammentrug, kann man heute weltweit in Speed-Reading-Kursen erlernen. Dies ist die beste Möglichkeit schnell selbst zum Speed-Reader zu werden.

Die Grundlagen des Speed-Reading sind drei Techniken, die schlechte Angewohnheiten beim Lesen unterbinden solle. Denn diese verlangsamen das Lesen. Es handelt sich um:

  • Fixation
  • Regression
  • Vokalisierung

Diese drei Angewohnheiten behindern das schnelle Lesen und müssen abgestellt werden, um das Speed-Reading zu erlernen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um die Gewohnheit zu viele einzelne Punkte des Textes mit dem Auge zu fixieren, beim Lesen an bereits gelesene Stellen zurückzuspringen und im Kopf leise mitzulesen. In Speed-Reading-Seminaren kann man lernen, wie man diese Hemmnisse effektiv unterbindet. Eine Verdoppelung der Lesegeschwindigkeit ist dann selbst für den langsamsten Leser kein Problem.

Wie Speed-Reading „erfunden“ wurde

Das Speed-Reading hat es nicht immer gegeben, doch seit seiner „Erfindung“ erfreut es sich zunehmender Beliebtheit. Seminare zum Speed-Reading werden an Universitäten gegeben und selbst im Weißen Haus haben Präsidenten und ihre Führungsstäbe sich damit beschäftigt. Den Begriff Speed-Reading prägte die junge Lehrerin Evelyn Wood in den 50er Jahren. Das Lesen hatte sie schon immer interessiert, doch ihre besondere Aufmerksamkeit erregte eines Tages ein Professor an ihrer Universität. Nach einem Seminar gab sie bei ihm eine Hausarbeit über 80 Seiten ab. Sie erwartete natürlich, dass er dieses Werk Zuhause lesen und ihr es später zurückgeben würde. 80 Seiten liest schließlich kein Mensch in 3 Minuten. Jedenfalls dachte sie das, denn der Professor tat genau das. Vor ihren Augen las er ihre Hausarbeit und gab sie ihr sofort zurück.

Evelyn Wood ließ dieses Erlebnis nicht mehr in Ruhe. Sie fragte sich, wie es auch für andere Menschen möglich sein könnte derart schnell zu lesen. Ihr Professor war von Natur aus so schnell, ohne jemals formell eine Technik gelernt zu haben. Und sie fand heraus, wie dies möglich ist. Nach jahrelangem Studium der Lesegewohnheiten, erkannte sie schließlich, wie man so schnell lesen lernen kann und erreichte selbst Geschwindigkeiten von 6000 Wörtern pro Minute. Sie ließ andere daran teilhaben, veröffentlichte das Buch „Evelyn Wood Reading Dynamics“ und begann Kurse zum Thema zu geben. Ihre Schüler lernten zwei bis fünf Mal so schnell zu lesen wie zuvor und schließlich wurden ihre Techniken an allen Universitäten der USA gelehrt.

Heute profitieren noch viel mehr Menschen von ihren Erkenntnissen. Denn gerade in unseren modernen Zeiten der Informationsflut wird eine Technik wie das Speed-Reading immer wichtiger.

Wenn auch Lesen unter Prozessoptimierung fällt: Speed-Reading

speed reading

Schneller, höher, weiter: In den meisten Branchen muss immer mehr innerhalb von weniger Zeit geschafft werden. Was sich im ersten Moment kurios anhört, ist tatsächlich machbar. So ist auch das Textlesen eine Beschäftigung, die zwar im privaten Bereich ein Genuss ist, beruflich aber eher die Bearbeitung der daran geknüpften Aufgaben hindert. Deshalb hat man auch hierfür ein effizientes Soft Skill gefunden, das sich Speed-Reading nennt.

Diese unterschiedlichen Arten de Schnelllesens gibt es

Dass nicht jede Methode gleich die Effizienz des Speed-Readings erhöhen kann, muss vorab gesagt werden. Dennoch besteht eine der grundlegenden Techniken darin, eine Lesehilfe zu benutzen. Diese wird als Indikator für den Lesefluss verwendet. Damit kann man die Stelle, an welcher man gerade gelesen hat, festhalten. Das einfachste Mittel, das jeder zur und an der Hand hat, ist der Finger. Auch ein Stift ist dafür geeignet.

  • Daraus abgeleitet gibt es die beidseitige Lesehilfe-Methode. Dabei verwendet man zwei Lesehilfen, sprich zwei Finger oder Stifte, die sich kontinuierlich an den Seitenrändern nach unten bewegen. Die Augen vollbringen dabei Höchstleistungen, da sie die in der Mitte liegenden Informationen, den Text, aufnehmen und an das Gehirn weiterleiten.
  • Subvokalisierungen vermeiden: Viele Menschen sprechen den gelesenen Text lautlos mit. Dies führt allerdings dazu, dass man automatisch sehr viel langsam in das Gelesene hineinkommt. Denn der Text ist schneller zu lesen, wenn man auf der rein kognitiven Ebene bleibt und die motorischen Abläufe wie das Lippenbewegen außen vor lässt.
  • Peripheres Sehen nutzen: Geübte Speed-Reader lesen keine einzelnen Wörter, sondern erfassen sozusagen mit einem Blick den gesamten Text. Sie setzen dabei Wortgruppen zusammen und sind so in der Lage, mehrere Wörter gleichzeitig zu lesen. Das spart Zeit und wirkt sich nicht negativ auf das Verständnis aus.
  • Kein Verweilen mehr – so funktioniert es: Um dieses optische Zusammensetzen zu verstehen und zu erläutern, ist Folgendes wichtig: Es gibt mehrere Methoden, wie man das schafft. So sind sehr geübte Speed-Reader in der Lage, nicht nur einzelne Wörter zu bündeln, zu lesen und zu verstehen, sondern sie nehmen sich auch mehrere Zeilen gleichzeitig vor. Das ist die sogenannte S-Methode. Bei dieser liest man zwei Zeilen in Leserichtung, die darauf folgenden werden in der entgegengesetzten Weise angesehen. Unter anderem ist daraus auch das „Zick-Zack-Lesen“ über mehrere Zeilen hinweg entstanden.
  • Die vertikale Wellenbewegung-Methode: Wie der Name bereits sagt, bewegen sich hierbei die Augen in einer gleichbleibenden Welle nach links und rechts den Mittelteil entlang nach unten. Diese Technik ist äußerst beliebt und schult das Vorwärts- als auch das Rückwärtslesen sowie das horizontale und vertikale, periphere Sehvermögen.

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Die Zeitersparnis in Minuten und Moneten
„Normale“ Leser schaffen im Schnitt rund 200 bis 400 Wörter pro Minute. Wer sich als Speed-Reader bezeichnet, kommt über diese Grenze hinaus und erfasst dennoch gleichzeitig den kompletten Inhalt. 3000 Wörter in der Minute sind bei exaktem Lesen möglich, während ein flottes Überfliegen 10000 Wörter schafft. So ist es demnach möglich, mehr als 50 % Zeit einzusparen. Ein halbstündiger Text wird damit schnell zu einer Angelegenheit von 15 Minuten. Es ist sogar möglich, das Lesetempo zu verdreifachen. Damit wird die durchschnittliche Geschwindigkeit von 240 Wörtern pro Minute zu 500 und mehr Wörtern ausgebaut. Der Weltrekord des Speed-Readings liegt derzeit bei rund 3850 Wörtern pro Minute.

Mithilfe dieses Optimierungsprozesses bekommt das Sprichwort „Time is money“ eine sehr viel größere Bedeutung. Denn eine Zeitersparnis bringt es selbstverständlich mit sich, im Berufsleben mehr Aufträge bearbeiten zu können. Dabei spielen allerdings einige andere Faktoren wie äußere Einflüsse oder das jeweilige Befinden eine Rolle.

Zeit und Geld sparen, aber schnell: Speed Reading

Arbeitsabläufe optimieren – dieses Credo schreiben sich Unternehmen immer wieder auf die Fahnen. Doch das „Wie?“ ist die Frage der Fragen. Eine Möglichkeit ist das sogenannte Speed Reading. Alles in einem Text verstehen, aber nur die halbe Zeit dafür brauchen, das Speed Reading macht es möglich.

Die Zeit verfliegt nicht mehr – dank des Überfliegens
Wer bereits tief mit dem Speed Reading vertraut ist, wird sich sicher über die neu gewonnene Zeit freuen. Entweder besucht man für das Erlernen einen Kurs oder man kann mit einfachen Tricks weniger Zeit mit Lesen verbringen müssen. Bei Letzterem ist es allerdings sehr wichtig, eine große Selbstdisziplin vorzubringen und sich immer wieder zu ermutigen und zu motivieren wissen. Rückschläge sollte man dabei immer mit einrechnen und sich von ihnen nicht vom Ziel abbringen lassen. Einige Einfälle, um sich das Speed Reading anzutrainieren:

  • Eine angenehme Leseumgebung erzeugen: Aufrechtes, aber bequemes Sitzen, eine passende Beleuchtung, 50 cm Abstand zwischen dem Text und den Augen erzeugen.
  • Ein Zeitlimit setzen: Dadurch, dass man die Uhr als Gegner hat, kann man sich selbst besser einschätzen und sich immer weiter steigern. Man zwingt sich nötigenfalls zur Konzentration, da man ein Ziel vor Augen hat.
  • Um sich viel zu merken, muss das Gedächtnis darauf trainiert sein: Im Alltag kann man ein Kreuzworträtsel unter Zeitdruck lösen, sich bestimmte Buchstaben aus einem Text herauspicken und diese zählen („Wie oft kommt das S vor?“) oder immer wieder Aktionen in einer gewissen Zeit erledigen.
  • Genügend Schlaf, Bewegung und die richtige Ernährung sind die Voraussetzung dafür, sich konzentrieren zu können.

Durch diese Methoden ist es möglich, viel Zeit zu sparen. In Zahlen kann man das wie folgt ausdrücken:
Ein Büroangestellter, der acht Stunden pro Tag am Schreibtisch sitzt, liest davon ausschließlich eine bis drei Stunden. Angenommen, er arbeitet 20 Tage, liest drei Stunden täglich und steigert durch das Speed Reading seine Lesegeschwindigkeit um 100 Prozent, dann stellt das eine Ersparnis von 30 Stunden im Monat dar. Das sind 4 Tage je Monat. Auf das gesamte Jahr gerechnet kommt man auf 45 ganze Arbeitstage.
Selbst wenn man nur eine Stunde pro Tag lesen würde, käme man auf sechs Arbeitstage pro Jahr.

Zeit ist gleichzeitig Geld. Denn je schneller man es schafft, sich Informationen heranzuholen, diese auszuwerten und wiederzugeben, desto mehr Aufgaben kann man anschließend noch erledigen – das steigert das finanzielle Polster. 

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In das Lesen investieren

Wer demnach wenig Zeit für das Lesen, aber etwas davon in das Erlernen des Speed Readings steckt, für den wird sich dieser Schritt auszahlen. Ökonomisch gesehen ist das Schnelllesen immer ein Gewinn. Am Tag schafft man je nach Zeit, die man liest, bis zu 70 Prozent mehr des Arbeitspensums. Was das umgerechnet auf die finanzielle Ersparnis bedeutet, hängt natürlich dabei immer von der jeweiligen Firmensparte ab. Eines ist aber sicher: Speed Reading lohnt sich auch in dieser Hinsicht.

Speed Reading – was liegt näher, als es mit Fachbüchern zu lernen?

Mithilfe von Speed Reading ist es möglich, viel Zeit und Geld zu sparen – ohne dabei auf einen Wissensrückstand treffen zu müssen. Der Weltrekord im Schnelllesen liegt bei 3850 Wörtern pro Minute, normale Speed Reader kommen auf rund 600 bis 1000 Wörter in der gleichen Zeit. Es gibt dabei viele Methoden, wie man dieses Talent in sich ausbauen kann. Neben zahlreichen Seminaren, die es zu belegen gibt, sind auch Bücher zu erwerben, die einem zu einem Leseprofi ausbilden können.

Die Auswahl ist groß

Da der Markt des Speed Readings boomt und immer mehr Menschen in den Genuss kommen möchten, ist auch der Buchmarkt gewachsen. Daher ist es wichtig, einen kleinen Überblick zu verschaffen, auf welche Punkte es tatsächlich ankommt.

  • In der Literatur sollte es zum Einstieg einen Überblick über das Trainingsprogramm geben. Dies dient als Ansporn und kann so aufzeigen, in welche Richtung das Unternehmen gehen soll.
  • Des Weiteren sollte es während der verschiedenen Kapitel immer wieder zu kleinen Lesetests kommen. So checkt man sein momentanes Niveau. Bei Bedarf kann man das in bestimmten Punkten noch erhöhen, falls Defizite auftreten. Wichtig: ein Anfangstest. So kann man zunächst bestimmen, wo man steht und dadurch die richtigen Methoden anwenden.
  • Speed Reading ist anstrengend, vor allem für Anfänger. Deshalb ist es auch wichtig, Bücher mit Beruhigungsübungen zu erwerben. Nur so erzielt man einen passenden Effekt von An- und Entspannung der Augen und des Geists.
  • Nicht nur das Lesen selbst sollte im Mittelpunkt stehen. Damit einher gehen auch die richtigen Bedingungen, unter welchen man liest. Fachbücher dürften hierfür Tipps geben können.
  • Viele Bücher geben auch einen Ausblick auf die neurologischen Besonderheiten, die stattfinden, wenn man das Speed Reading anwendet.
  • Unabdingbar sind Tipps, die man immer wieder zwischendurch anwenden können sollte.
  • Man sollte sich im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen halten, für welchen Zweck man schneller lesen lernen möchte. Je nachdem gibt es unterschiedliche Literaturausrichtungen. So sind Businessbücher auf dem Markt erhältlich, die sich vor allem auf die Arbeitswelt spezialisiert haben. Noch konkretere Anwendungsgebiete sind ebenfalls vorhanden. Selbst für bestimmte Berufsgruppen kann man genau darauf angepasste Schmöker finden. Wer für seine Freizeit gerne ein Minus an Lesezeit erreichen will, sollte sich dementsprechende Werke ansehen.

Der wichtigste Tipp: Nicht aufgeben!

Speed Reading lernt sich nicht von heute auf morgen. Man muss die Technik langsam an sich herantragen, verinnerlichen und dann perfektionieren. Das kann einige Zeit dauern. Für viele Menschen sind diese Hürden bereits zu hoch. Sie geben auf, weil die Rückschläge zu groß sind. Aber genau das ist der Fehler. Viel Erfahrung aus Büchern rund um das Speed Reading reicht nicht aus, um sich zu verbessern. Eine kontinuierliche Übungsphase ist enorm wichtig. Ebenfalls spielt dabei die Psyche eine wichtige Rolle. Denn viele vertrauen der Technik nicht zu 100 %, meinen, es könnten ihnen dadurch wichtige Informationen verloren gehen. Die Experten sind sich sicher, dass 20 Minuten Speed Reading am Tag das Minium darstellen, um ein kontinuierlich hohes Niveau zu erreichen und zu behalten.

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Stimmen zu Speed-Reading:

Lars Strempel

Lars Strempel

Lars Strempel |BRANDIDEE:
„In unserer Agentur musst du Up-to-Date – State of the Art sein. Marketingtips, Änderungen bei Social Media, viele neue Marketing- und Konzetionsideen jeden Tag.

Da kommt eine Menge zusammen. Uns war es wichtig, Texte schnell zu lesen aber nicht zu überfliegen um den Kern der Sache weiterhin zu treffen.

Nach dem dem ersten Speed Reading Seminar der BON Akademie spare ich extrem viel Zeit. Ich kann die Konzepte viel schneller bearbeiten denn ich bin schneller mit dem Text durch und behalte auch weitaus mehr.“

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Simon Brewig

Simon Brewig

Simon Brewig | smartworx
„Wer effektiv arbeitet sollte Speed Reading beherrschen. Man spart Zeit und Geld. Davon haben alle was. Denn wer schneller liest und auch noch mehr behält kann sich anderen wichtigen Dingen widmen.“

 

 

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Martin-Müller-

Martin Müller

Martin Müller | Inhaber Müller Consult
„Ich kann Speed Reading nur jedem Selbständigen empfehlen. Die Zeitersparnis ist enorm. Das merken selbst kleine Firmen deutlich. Bei großen Konzernen müsste langfristig ein riesen Potential zu hebeln sein durch Speed Reading“.

 

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